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Rückblicke

 
 
     
        

 

Jahreshauptversammlung des Heimatbundes Finnentrop am 26.Oktober 2012,

20 Jahre Heimatbund Finnentrop und Wahl einer neuen 1. Vorsitzenden

 

Die Terminierung der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Heimatbundes Gemeinde Finnentrop e.V. auf den 26. Oktober war kein Zufall. Auf den Tag genau 20 Jahre zuvor waren auf Initiative des damaligen Vorsitzenden des Heimatvereins Schönholthausen, Volker Kennemann, vierzehn Männer und Frauen im Bamenohler Pfarrheim zusammengekommen, um einen überörtlichen Arbeitskreis zur Förderung der Heimatarbeit in der Gemeinde Finnentrop ins Leben zu rufen. So entstand der Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., dessen Hauptanliegen in der Pflege der Heimatkunde und Geschichte, des Brauchtums und des Denkmalschutzes sowie der Baupflege und Ortsgestaltung besteht. Zu den Angeboten des Vereins für die Mitglieder gehören auch Besuche heimischer Industrieunternehmen und Ausflüge zu Museen in der Umgebung.
Seit 1995 gibt der Verein halbjährlich die überaus beliebte Zeitschrift „An Bigge, Lenne und Fretter“ heraus, in der ehrenamtliche Autoren Artikel über und aus der Gemeinde Finnentrop veröffentlichen. 1998 übernahm Volker Kennemann zusätzlich zu seiner Aufgabe als Vorsitzender des Arbeitskreises die Redaktionsleitung von Thomas Feldmann.
Besonders der Popularität der heimatkundlichen Beiträge ist ein rascher Mitgliederzuwachs zu verdanken, was zu einer Änderung der Arbeitsweise der anfangs noch überschaubaren Gruppe führte. Da sich zudem der 1992 gewählte Name als zu lang und umständlich erwies, wurde 2009 die Umbenennung in „Heimatbund Gemeinde Finnentrop e.V.“ beschlossen.

Im zwanzigsten Jahr seines Bestehens kann sich der Verein über 121 Mitglieder freuen, die alle die Zeitschrift „An Bigge, Lenne und Fretter“ erhalten. Hinzu kommen weitere 102 Abonnements sowie zusätzlich Exemplare im Rahmen des Schriftentauschs mit Museen, Archiven und anderen Vereinen, so dass im Juni und Dezember jeweils 238 Hefte zu verschicken sind.
Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag konnte der Vorsitzende Volker Kennemann den anwesenden Mitgliedern als Novum ein Vereinslogo vorstellen. Es wurde von der Grafikerin Jutta Korte aus Helden nach seinen Ideen gestaltet und zeigt die stilisierte Rose aus dem Gemeindewappen von Finnentrop begleitet von drei Wellen, welche die Flüsse Bigge, Lenne und Fretter in der Gemeinde symbolisieren.
Das 20-jährige Bestehen des Heimatbundes nahm Volker Kennemann zum Anlass, sein Amt, das er seit der Gründung des Vereins durchgängig innehatte, außerplanmäßig zur Verfügung zu stellen. Die stellvertretende Vorsitzende Gertrud Junker sprach ihm den Dank des Vereins für sein vorbildliches Engagement für die Heimatpflege aus, dessen Lohn wohl hauptsächlich in „einer stillen Freude“ bestanden habe.
Zur Nachfolgerin wählten die Mitglieder seine Tochter Doris Kennemann. Die 38-jährige Oberstudienrätin unterrichtet am St.-Ursula-Gymnasium Attendorn die Fächer Geschichte und Latein und gehört seit September diesen Jahres auch dem Beirat des Vorstands des Kreisheimatbundes Olpe e.V. an.
Zur Feier des Jubiläums lud der Heimatbund die anwesenden Mitglieder im Anschluss an die Versammlung im Gasthof Steinhoff in Schönholthausen zu einem Abendessen ein.

 

 

 

 
 

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